Erik Buschke hört auf - Trainerduo Tittel/Dohmann übernimmt

Wie in den sozialen Medien bereits angekündigt, geht unser FCP mit einem neuen Trainerduo in die Saison 2022/2023. Bereits frühzeitig hatte Erik Buschke den Verein informiert, dass nach der abgelaufenen Saison Schluss sein wird. So hatten die Verantwortlichen rund um unseren 1. Vorsitzenden Erec Reinhardt ausreichend Zeit, sich auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger zu machen.


Dieser wurde nun in Christopher Tittel gefunden. Der 32-jährige gebürtige Hamburger verfügt über eine B-Lizenz und kann trotz seines jungen Alters bereits auf ein paar Trainerstationen zurückblicken. Den Anfang machte er 2006 bei TuRa Harksheide. Seine längste Station war beim SC Condor, wo er von 2012 bis 2018 durchgängig den 2001-Jahrgang betreute. Und das sehr erfolgreich, sprangen dort unter anderem 3 Jahre in der Jugend-Oberliga heraus.

Seine erste Station im Bereich der Herren absolvierte er beim Sportclub Alstertal-Langenhorn (SCALA). 2019 trainierte er dort die zweiten Mannschaft. Ein Jahr später wechselte er innerhalb des Vereins uns übernahm die erste Mannschaft, die in der Bezirksliga kickt.


Nun das neue Abenteuer beim FC Preußen Hamburg.

Der neue Coach: "Ich habe mich für Preußen entschieden, da ich sehr gute und sympathische Gespräche hatte. Mich reizt das Familiäre und es ist ein Verein, in welchem man sich selbst noch einbringen und diesen gestalten kann. Und ich glaube im Verein steckt viel Entwicklungspotential."

"Und ich glaube, im Verein steckt viel Entwicklungspotential"

Als Ziel gibt Christopher aus, eine stabile Saison spielen zu wollen und sportlich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Seine neuen Spieler möchte er individuell aber auch mannschaftstaktisch weiterentwickeln. Viel Wert legt er auf eine gute Kommunikation, das vorhandene gute Mannschaftsklima soll mindestens beibehalten werden.

Auch persönlich nimmt sich Christopher viel vor. Mit unserem FCP möchte er im Seniorenfußball weiter Fuß fassen und ebenso reifen.

Willkommen in der Preußen-Familie lieber Christopher!

Christopher Tittel & Nils Dohmann

Den Job an der Seitenlinie wird Christopher in Zukunft allerdings nicht alleine bestreiten und hat sich mit Nils "Handschuh" Dohmann eine Verstärkung an Bord geholt, die für uns Preußen nicht unbekannt ist.

Nils ist bereits seit Mai 2019 Mitglied im Verein und bestritt - sofern es Corona zuließ - als Torhüter diverse Pflichtspiele für uns. Mit 24 Jahren ist Nils noch recht jung, hat aber bereits 10 Jahre als Jugendtrainer beim Oststeinbeker SV auf dem Buckel. Nachdem sein Team beim OSV zur neuen Saison abgemeldet wurde, wird er nun erstmals mit einem Seniorenteam arbeiten. Für ihn selbst ist das ein erster Schritt, um auch in Zukunft eigenständig als Headcoach eine Seniorenmannschaft zu trainieren. Für unseren Verein ist Nils ein wahrer Glücksgriff. Denn neben seinem Fachwissen aus der langjährigen Arbeit beim OSV weiß er bereit um die Abläufe im Verein und kennt einen Großteil der Mannschaft. Nils wird unter anderem das Torwarttraining verbessern und bei Not am Mann auch selbst zwischen den Pfosten stehen können.

Nils...schön, dass du uns unterstützt!

Erik Buschke

Bei aller Vorfreude auf die neue Saison ist es jedoch mehr als angebracht, sich bei unserem scheidenden Coach Erik Buschke zu bedanken. 2019 hat Erik das Team interimsmäßig übernommen, als der Verein sich aufgrund der schlechten Platzanlage und den daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der Spielersuche in einer Negativspirale befand. Aus Verbundenheit zum Verein, dem er seit Mai 2011 angehört, sowie den Freunden, die er hier gefunden hat, sprang er in die Bresche und formte ein Team, das in der vergangenen Saison in der Kreisklasse A6 lange oben mitspielen konnte. Aus der "Übergangslösung" wurden schöne und erfolgreiche 3,5 Jahre, zuletzt dann ja auch auf unserem neuen Kunstrasenplatz.

"Buschi" ist dabei nicht irgendwer. Als Fast-Gründungsmitglied der Vereins hat er als erster Spieler überhaupt 100 Spiele für Preußen absolviert, seine Karriere in Blau-Weiß wurde jedoch durch eine schwere Hüftverletzung gestoppt.

Als er unsere Truppe 2019 übernahm, ging es ihm vor allem darum, aus der vorhandenen Truppe und einigen ehemaligen Spielern wieder eine Mannschaft zu formen und eine Gemeinschaft rund um den Verein zu entwickeln. Leider, so Buschi, gehörten dazu auch Personalentscheidungen, die nicht einfach, sich im Nachhinein aber als richtig erwiesen haben.

Buschi hat es geschafft, den Verein für die Zukunft auf ein gesundes Fundament zu stellen, obwohl uns im "Wiederaufbau" durch Corona die fußballerische Entwicklung etwas genommen wurde. Positiv anzumerken ist jedoch, dass unser Club während der Pandemie keine Mitglieder verloren, sondern sogar gewonnen hat.

Für unseren langjährigen Coach war es eine Freude zu sehen, wie sich einzelne Spieler verbessert haben und das Miteinander im Verein während dieser Zeit gewachsen ist.

Insgesamt 11 Jahre Fußball bei Preußen sind eine lange Zeit, so dass Buschi sich nun erst einmal mit etwas Abstand erholen möchte. So ganz wird er ohne Fußball jedoch nicht können. Für seine persönliche Zukunft plant er diverse Lehrgänge sowie Hospitationen bei anderen Hamburger Vereinen. Er selbst möchte sich weiter entwickeln und zu einem späteren Zeitpunkt die Trainertätigkeit wieder aufnehmen.


Buschi... wir sagen DANKE!

Danke für dein Engagement!

Danke für deine Zeit!

Danke für deine Sprüche!


Du weißt, dass du jederzeit herzlich willkommen bist!

Deine Freunde vom FC Preußen Hamburg.

Erik Buschke